Reinhard Schmoeckel

Morgenröte der alten Welt

Die Menschen zwischen Atlantik und Pamir von der Eiszeit bis zur Zeitenwende

Books on Demand GmbH
396 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-7386-3957-5
1. Auflage
Neuerscheinung 2015
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aus dem Inhalt

Das "Zeitalter des Menschen" begann erst richtig nach dem Ende der Eiszeit. Damals entstanden aus dem "homo sapiens" die "Menschen mit weißer Hautfarbe", die Vorfahren fast aller heute in Europa, Westasien und Nordafrika lebenden Menschen. Ihre Entwicklung wird mit einer Zusammenschau der Forschungsergebnisse der Archäologie, der Klimakunde, der Humangenetik, der Sprachwissenschaft und anderer Wissenschaften dargestellt, aber für jedermann verständlich, und zwar nicht, wie üblich, nach "Kulturen" oder Völkern getrennt, sondern in zeitlicher Reihenfolge, und damit vergleichbar. Ein Geschichtsbuch, das es so noch nicht gab, und zugleich ein Musterbeispiel für ein gutes populärwissenschaftliches Sachbuch.


Stimmen zum Buch

"Reinhard Schmoeckel, der schon lange auf unbetretenen Wegen zu forschen pflegt, hat sich mit seinem letzten Buch die Sache nicht leicht gemacht. Statt sich wie fast alle Historiker auf einen relativ beschränkten Zeitabschnitt zu konzentrieren, hat er versucht, ein großartiges Fresko darzustellen, das dem Leser ein völlig neues Bild der Vergangenheit vorführt. Die „Geschichte“ beginnt nämlich nicht in Sumer mit der Schrift 3300 Jahr vor unserer Zeitrechnung, wie 1957 ein berühmter amerikanischer Sprachwissenschaftler meinte; sie beginnt auch nicht mit den Indoeuropäern, die um dieselbe Zeit ihre Heimat in der Ukraine verließen, um nach Westen und Osten zu ziehen. Sie beginnt für die „Alte Welt“ zwischen dem Atlantik und dem Pamir in Zentralasien mit den „Europiden“ vor ungefähr 70 000 Jahren. Dann kommt eigentlich die „Morgenröte“, deren Entwicklung Reinhard Schmoeckel Schritt für Schritt verfolgt, ohne hinter sich klaffende Lücken zu hinterlassen, was leider bei anderen solchen Veröffentlichungen zu oft der Fall ist. Um sein Ziel zu erreichen, greift er, je nach dem Gegenstand der Forschung, auf verschiedene Werkzeuge zurück, vor allem auf die Völkerkunde, die Archäologie und die Sprachwissenschaft, aber auch –und das muss besonders hervorgehoben werden – auf die Geologie, die Klimakunde und die Genetik. Das Buch ist einer breiten Öffentlichkeit zugedacht, denn die nötigen Erklärungen zum Verständnis der komplexen Begriffe werden immer klar und deutlich präsentiert."

François Muller, Professor für Sprachwissenschaft an der Universität Paris Ouest Nanterre La Défense (emeritiert). (28.12.2015)