Reinhard Schmoeckel

Bruno Kaiser

Die vergessene Regierung

Die Große Koalition 1966-1969 und ihre langfristigen Wirkungen


Bouvier Verlag 1991, 2. Aufl. 2005
375 Seiten, 24,90 €
ISBN 3-416-02246-7
nur noch wenige Exemplare beim Autor erhältlich,
(auf Wunsch mit Widmung, E-Mail-Bestellung)

 

aus dem Inhalt

[aus dem Inhalt]

Die Bundesrepublik Deutschland wurde von 2005 - 2009 von einer großen Koalition aus CDU/CSU und SPD regiert. Doch kaum jemand weiß noch, daß es bereits ein solches Experiment gab. Kurt Georg Kiesinger, der dritte deutsche Bundeskanzler und Regierungschef während der Großen Koalition von 1966 bis 1969, kam nicht mehr dazu, in seinen Lebenserinnerungen diese bemerkenswerte Zeit aus seiner Sicht zu schildern. Er starb im März 1988, ohne hierzu mehr als nur ein paar Skizzen zu hinterlassen. Dafür legten mit diesem Buch zwei seiner ehemaligen Mitarbeiter Aufzeichnungen über die wichtigsten Ereignisse und Probleme der großen Koalition vor. Die Autoren konnten sich dabei auf Kurt Georg Kiesingers Privatarchiv und auf viele mündliche Berichte des Altbundeskanzlers stützen.

Die großen Volksparteien CDU/CSU und SPD haben das Recht, sich auch heute noch mit Stolz an ihre gemeinsamen Leistungen zu erinnern. Die große Koalition war weit besser als ihr späterer Ruf.

Zugleich wird in diesem Buch die Persönlichkeit des Bundeskanzlers Kurt Georg Kiesinger als Lenker dieses schwierigen, aber unerwartet erfolgreichen Zweigespanns lebendig beschrieben.

Pressestimmen

"Es ist fast, als hätten selbst die Beteiligten sie aus ihrem Gedächtnis verdrängt. Deswegen ist es wohl berechtigt, sie ‚Die vergessene Regierung" zu nennen, wie Reinhard Schmoeckel und Bruno Kaiser ihr Buch über Kiesingers politisches Experiment betitelten."  (DIE WELT, Max Schulze-Vorberg, Nov. 1991)

"Vorgestellt wurde das Buch vor wenigen Tagen im Bonner Bundeskanzleramt. Kein geringerer als der frühere Bundespräsident Professor Karl Carstens hielt die Einführungsrede. Carstens war als Chef des Kanzleramtes selbst Mitglied der Großen Koalition und begrüßte jetzt ausdrücklich, daß diese Zeit wieder stärker ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt wird. ... ‚Das Buch ist sorgfältig und mit viel Einfühlungsvermögen geschrieben‘, bescheinigte der frühere Bundespräsident den beiden Autoren."  (Südkurier Konstanz, November 1991)